Digitale Souveränität in Europa braucht Open SourceTypNachricht
Das BKG hat ein Feedback zur "European Open Digital Ecosystem Strategy" eingereicht. Diese Strategie ist ein Plan der Europäischen Union, um digitale Systeme in Europa offen und besser zu gestalten. Damit soll die Abhängigkeit von großen Tech-Konzernen sinken. Wir haben uns an der Strategie beteiligt, da Open Source mit offenen Standards einen wieder verwendbaren, beschaffbaren und interoperablen Baustein zu einer nachhaltigen Digitalen Souveränität darstellt. Darum hilft Open Source öffentlichen Verwaltungen im Alltagsgeschäft:
- Weniger Parallelentwicklungen. Das führt zu einer vermehrte Nachnutzung und Kooperation durch das Teilen und Bündeln von Wissen.
- Interoperabilität in der Praxis, damit unterschiedliche Systeme, Programme oder Geräte problemlos miteinander zusammenarbeiten und Daten austauschen können.
- Vermeiden eines Vendor Lock-ins, also die starke Abhängigkeit von einem Anbieter aufgrund von spezieller Software oder Dateiformaten.
- Open Source praxistauglich und nachhaltig beschaffen. Das beinhaltet den Betrieb, den Support, die Wartung sowie die langfristige Finanzierung.
Gerade im Geo-Kontext ist das besonders sichtbar: Geodaten und Geoservices werden oft als digitale Services für Öffentlichkeit und Partner bereitgestellt. Dafür braucht es offene, standardbasierte Schnittstellen (z. B. OGC-konform), um den Wechsel und die Weiterentwicklung von Open Source langfristig einfacher zu machen. Öffentlich finanzierte Software sollte wiederverwendbar und frei weiterentwickelbar sein. Ganz im Sinne von „Public Money?, Public Code!“.
Service